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Schalke International - Lviv

Die Losfee bescherte dem FC Schalke für das Auswärtsspiel in der K.O.-Runde der Europa League eine Reise in den Osten des Kontinents. Shakhtar Donezk war der Gegner, für den es aber auf Grund der politischen Umstände in der Ukraine auch ein Auswärtsspiel war, schließlich muss das Team eine Reise in das rund 1.000 km entfernte Lviv antreten.

 

Getreu dem Motto des Bezirks 14 „wenn im Osten die Sonne aufgeht, sind wir schon lange unterwegs“  war schnell klar, dass man sich auf die Reise machen würde – diesmal eben der aufgehenden Sonne entgegen.

 

Mit dem Busunternehmen Schuchordt  aus Weimar hatten wir einen Partner gefunden, der fast 50 Schalker auf die 1.000-km-Tour mitnehmen würde. Gesagt, getan, auf geht’s.

 

Von Weimar bis nach Kamenz gestaltete sich die Ausfahrt noch „Bundesligatauglich“. Auch der Grenzübergang nach Polen wurde im allgemeinen „Busfahrmodus“ überstanden. Wer allerdings in der Grundschule nicht aufpasste, wurde jetzt an das Fach Geografie erinnert. Es dauert eben seine Zeit, bevor man an der EU-Aussengrenze ist. Und das es die gibt, wurde uns mitten in der Nacht bewusst: nicht einfach durchfahren, Nein drei Stunden warten, worauf auch immer.

 

Letztendlich haben wir trotz aller Kontrollen das Ziel der Reise erreicht. Lviv – Lemberg; mit der Arena das jetzige Heimstadion der Kumpel aus Donezk.

 

Das vorher gebuchte Hotel war erstklassig und konnte mit alle Lokalitäten in den durchaus bekannten westeuropäischen Städten mithalten. Die Innenstadt wusste schon am Anreiseabend zu gefallen – dem einen mehr, dem Anderen später. Jedenfalls waren alle Mitfahrer am Spieltag um 11:00 Uhr am Bus, um das obligatorische Foto zu schießen. Zum Glück konnte man sich als Nachtschwärmer auch hinter gestanden Leuten verstecken…

 

Der Tag war zum Erkunden der nicht uninteressanten Innenstadt und der sehr interessanten Leute reserviert und er wurde ausgiebig genutzt. Es wurden viele Fotos geschossen und einige Gespräche mit nicht nur Fussballfans geführt. Fussball und Politik können eben nicht immer getrennt werden…

 

Die Arena am Ende eines Ackers ist für erfahrene Auswärtsfahrer nichts besonderes, die Kontrollen und die Versorgung im Stadion sind nix besonderes.

Das Spiel war es leider auch nicht.

 

Die Rückfahrt wurde noch durch den Grenzübertritt in die EU gehighlightet – netter Stempel im Pass!

Fazit: 1.000 km und 15 Stunden im Bus sind für einen fast 50jährigen die Schmerzgrenze.

Lemberg ist eine Reise wert, das nächste mal aber nicht mit dem Bus und hoffentlich in der Champions League.

 

Marko

 

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